BlockaDo

Warum ich gegen BlockaDo gestimmt habe oder auch die Antwort auf Birgit Rydlewski’s Fassungslosigkeit

http://birgit-rydlewski.de/2014/04/11/fassungslos/

 

Hallo Birgit,
ich für meinen Teil bedaure es in erster Linie, dass Du nicht in die LaVo Sitzung gekommen bist um mit uns über den Antrag zu diskutieren, statt dessen hast Du den Weg zum kommissarischen BuVo gewählt (dürfen die so etwas überhaupt entscheiden?, aber anderes Thema)  Zum inneren Frieden unserer Partei hast Du damit nicht maßgeblich beigetragen, wie ich finde.

Meine Meinung ist an dieser Stelle, ich bin Mitglied einer Bürgerrechtspartei und ja absolut gegen Rechts, gegen Nazis und ich könnte bei einer Gegendemo ausrasten, wenn ich diesem widerlichen Pack gegenüber stehe.  Ich habe Zeitungsartikel aus Dresden gelesen, wo junge Menschen in ihrer Wohnung bedroht wurden. Ich habe geweint, dass Menschen so sein können.
ABER ich setze mich eben auch für unsere Bürgerrechte ein und ja JEDER Mensch hat an dieser Stelle die gleichen Rechte. Ein Nazi darf genauso demonstrieren wie ein Linker oder ein Obdachloser oder ein Unternehmer. Ich glaube an unsere Rechte und ich werde mich nicht für eine Aktion aussprechen, die sich ganz klar gegen eins dieser Bürgerrechte richtet!

Für mich geht das gegen meine Grundsätze und darum habe ich gegen den Antrag gestimmt. Ich finde aber das es unbedingt eine Gegendemo geben muss, dass ist enorm wichtig. #keinfussbreit ist für mich keine hohle Phrase und im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstütze ich gern Aktionen dieser Art sofern es denn erwünscht ist.

Viele Grüße

Stephy Nöther